Kreativität im Content Marketing – Kann man Kreativität erlernen?

Kreativität, damit verbindet man zunächst immer eine gewisse Veranlagung. Fast jeder, den man auf der Straße fragen würde, würde der Aussage zustimmen, dass manche Menschen einfach kreativer veranlagt sind als andere. Doch stimmt das wirklich? Oder kann man Kreativität auch erlernen?

Was ist überhaupt Kreativität?

Meist ist Kreativität eine Bezeichnung für besonders originelle schöpferische Denkweisen und Tätigkeiten, die auch für andere Menschen bedeutsam werden. Darunter fällt insbesondere der Bereich der Kunst, aber auch der der Schriftstellerei. Kreativität hängt von Faktoren wie flüssigem und gleichzeitig flexiblem Denken, Assoziationsreichtum und Umgestaltung ab. Insgesamt ist der Begriff Kreativität nur schwer zu definieren. Im Grunde ist aber jegliche Erstellung von Content immer in einem kreativen Kontext zu sehen. Wie groß die Kreativität desjenigen ist, der den Content erschaffen hat, wird aber erst im Anschluss durch andere beurteilt. Der Inhalt sollte also möglichst viele Leute erreichen und bedeutend oder beeindruckend für sie sein. Damit ist Kreativität eigentlich das Maß für gutes Content Marketing.

Angeboren oder erlernbar?

Geht man nun davon aus, dass für Kreativität eine gewisse Veranlagung vonnöten ist, muss man aber ernsthaft die Frage stellen: Brauchen wir nun nur noch Künstler, Autoren und Ästheten im Content Marketing?

Die Antwort lautet natürlich Nein.

Sicherlich ist eine Veranlagung zur Kreativität nicht von Nachteil. Allerdings sind vor allem der Spaß und die Begeisterung für eine Tätigkeit (z.B. Schreiben) wichtig und entscheidend. Die Kreativität ist nach Meinung vieler Forscher vor allem in der Kindheit besonders groß und sollte hier gefördert werden, um den steigenden gesellschaftlichen Anforderungen gerecht zu werden. Kreativität ist also erlernbar, gleichermaßen ist sie aber auch verlernbar.

4 Tipps:

Aber wie kann ich nun meine Fähigkeiten in diesem Bereich verbessern und besonders kreativ schreiben? Dazu 4 kurze Tipps:

 

Schreibe! Eigene Gedanken, kurze Geschichten ganz egal. Das Umsetzen in eine physische Form schult die Formulierungsfähigkeit, Rechtschreibung und Grammatik.

 

Sprich und Höre zu! Sprich zum Beispiel über Themen mit denen du dich besonders auskennst und die du deinem Gegenüber einfach und verständlich darstellen musst, aber lass dir auch Themen erklären von denen du selbst nichts weißt.

 

Lerne! Ob neue Sportarten, Tänze, Schauspielern, ein Instrument oder sonst etwas, das ist eigentlich egal. Wichtig ist, dass es deine Sichtweise erweitert und dich so auch im kreativen Bereich voranbringt.

 

Kreiere! Auch wenn es dir nicht bedeutend erscheint, solltest du dem Drang etwas erschaffen zu wollen nachgeben, selbst wenn es kein Meisterstück werden sollte.

Autor:
Jochen Meiring

Jochen Meiring hat seinen M.A. in Kommunikationswissenschaft an der WWU Münster gemacht. Als Experte für Content Marketing setzt er sich immer wieder mit neuen Trends im Onlinemarketing auseinander. Seine Kreativität und Neugier kann er in den unterschiedlichsten Kundenprojekten und im Blog von interface medien ausleben.

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