Mobile Commerce auf dem Vormarsch

Mobile Commerce auf dem Vormarsch

Mobile Marketing hat derzeit neben Content Marketing den höchsten Stellenwert im Bereich der Endkundenkommunikation und des Marketings – zumindest in der öffentlichen Wahrnehmung. Zwar kommt vieles dramatisiert daher und nicht immer stimmen die Prognosen über den Zuwachs mobiler Internetzugriffe. De facto bleibt aber festzuhalten, dass die Technik von Smartphones und Tablets mittlerweile ein belastbares und hohes Niveau erreicht haben (Zugriffs- bzw. Softwareperformance, stabile Datennetze, wachsende Anzahl mobiler Angebote).

Besonders E-Commerce steht im Scheinwerferlicht, denn hier lässt sich der Pulsschlag der mobilen Sinnes- und Erfahrungswandlung am deutlichsten vernehmen, hier geht es um Konversionen und den Markterfolg – schwarz auf weiß.

 

  • Nach einer kürzlich veröffentlichten Untersuchung der Plattform Zanox hat sich der Mobil-Anteil am E-Commerce in Europa auf 3,9 Prozent erhöht (3,5% in Deutschland). Das Wachstum im Vergleich von 2011 zu 2012 liegt bei 142 Prozent (135%). Über die Hälfte aller mobilen Einkäufe werden dabei über das iPad abgewickelt.

Was heißt das für Unternehmen?

Unternehmen wissen heute, dass Ihre Leistungen nicht nur wie bisher an einem Desktop-PC recherchiert werden, sondern zunehmend von mobilen Geräten. Die lokale Vernetzung bzw. lokale Gegebenheiten sollten dafür herangezogen werden, aber Voraussetzung ist (und die Diskussion kennt jeder Webdesigner und UX-Designer noch von früher): Der mobile Auftritt muss nutzbar sein, schnell und übersichtlich funktionieren und sollte im Hinblick auf mobile Anforderungen auch ortsbezogenen Mehrwert bieten. Je nach Konzept bietet sich sogar die Entwicklung einer eigenen App an.
Wichtig ist es für Unternehmen, sich darüber klar zu werden, welche Stärken das Unternehmen hat und diese Karte auch mobil und entsprechend kreativ auszuspielen.

Markt im Wandel

Der Markt ist im Umbruch und wird noch einige Überraschungen liefern. Besonders steht die mobile Suche im Interesse, denn die Suchanfragen werden immer komplexer und werden vermutlich nicht mehr nur von mehrheitlich einem Anbieter so wie das heute Google macht durchgeführt. Lokale Dienste und Netzwerke wie kaufDA oder foursquare bieten auf bestimmte Anforderungen abzielende Angebote an (Discountshopping bzw. (Gastro-) Empfehlungen). Unternehmen tun gut daran, sich „ihre“ Nische zu suchen und aktiv zu kommunizieren. Noch ist die Konkurrenz überschaubar.

Let‘s talk about m-commerce

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Jochen Meiring hat seinen M.A. in Kommunikationswissenschaft an der WWU Münster gemacht. Als Experte für Content Marketing setzt er sich immer wieder mit neuen Trends im Onlinemarketing auseinander. Seine Kreativität und Neugier kann er in den unterschiedlichsten Kundenprojekten und im Blog von interface medien ausleben.