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Infografik von interface medien: ' . get_bloginfo('name') . '?!

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Infografik einbetten!

'; } add_filter ( 'infographic_embedder_embed_html', 'infographics_custom_labeling' ); Searchmetrics Ranking-Faktoren 2015 - Websites fĂĽr 2016

Searchmetrics Ranking-Faktoren 2015 – so sehen gute Websites aus

Jetzt wissen, was 2016 wichtig wird – Searchmetrics hat vor einigen Wochen seine aktuellste Studie zu den Google Rankingfaktoren 2015 veröffentlicht und gibt damit Einblick in gut funktionierende Websites. Welche Trends sich daraus für 2016 abzeichnen, können Sie hier nachlesen.

Was möchte Google? Orakeln hilft da wenig, Searchmetrics liefert auch dieses Jahr spannende Zahlen.

„Tschüss“ Keyword-Zentrierung, „Hallo“ ganzheitlicher Content

Wenn wir über Inhalte sprechen, lautet das Stichwort „Holistischer Content“ – damit sind „umfassende, ganzheitliche“ Inhalte gemeint. Das heißt Google verfeinert seine Kompetenzen, Texte im Hinblick auf Holistik und Semantik zu bewerten. Die Suchmaschine wird immer besser darin, möglichst genaue Inhalte zu einer bestimmten Frage oder einem Stichwort zu identifizieren. Ein Text, der möglichst häufig ein bestimmtes Keyword enthält, gilt schon lange nicht mehr als optimiert. Mit Grauen denken User an Websites , die mittels Keyword-Stuffing in den Suchergebnissen auftauchen und absolut keinen Mehrwert bieten.

FĂĽr den Texter sollten deshalb umso mehr die BedĂĽrfnisse und konkreten Fragen des Nutzers im Vordergrund stehen. Wer die richtigen Fragen in seinen Texten beantwortet, schafft sinnvolle Inhalte fĂĽr seine Zielgruppe und wird mit einem positiven Ranking belohnt. Eine Win-win-Situation fĂĽr beide.

Nach der Searchmetrics-Studie 2015 sind die Inhalte auf Websites, die in den Top30 der Google-Suchergebnisse liegen, nicht nur auf Keywords optimiert, sondern sie nutzen verwandte Begriffe und Themen. Searchmetrics empfiehlt fĂĽr die Inhalte von Websites holistischen Content mit Keyword Clustering sowie der WDF*IDF-Formel zu verwenden.
Eine Anleitung zur Erstellung von holistischem Content liefern die Experten von OnPage.org in diesem Artikel.

Immer wichtiger: User-Experience als Ranking-Faktor

Die Bounce-Rate (Absprungrate, d. h. meist das Zurückklicken zu den Suchergebnissen) ist nach wie vor ein wichtiger Indikator für die Qualität einer Website. Haben Sie viele Besucher, die auf Ihrer Startseite einsteigen und nach kurzer Zeit direkt wieder abspringen, können Sie davon ausgehen, dass die Nutzer mit Ihren Inhalten nicht zurechtkommen oder die Website nicht das verspricht, was die Nutzer unter dem Suchergebnis erwartet haben.

Für Google bedeutet dies: Diese Seite bietet dem Nutzer nicht den versprochenen Inhalt und wird nach einiger Zeit als weniger relevant eingestuft – eine Verschlechterung des Rankings ist absehbar. Darüber hinaus ist die Verweildauer des Nutzers wichtiger Indikator für die Qualität einer Website.
Klingt einfach und logisch, wird allerdings in der Praxis noch viel zu selten beachtet. Dabei ist Google durch den hohen Marktanteil des Browsers Chrome in der Lage, die Signale der Nutzer immer genauer zu messen.

Die Searchmetrics-Studie liefert fĂĽr die Wichtigkeit der Bounce-Rate auch entsprechende Daten. So liegt die Absprungrate fĂĽr die Platzierung auf Platz 1 in den Suchergebnissen im Schnitt deutlich niedriger (29 %), als der zehntplatzierte (41 %).

Wichtig: Die Einbindung von Bildern, Videos und interaktiven Elementen hilft dabei, die Verweildauer zu erhöhen.
Erfolgreiche Websites schaffen es, ihren Content sinnvoll zu strukturieren, beispielsweise durch eine nachvollziehbare Linkstruktur und Überschriften. Vorteil hiervon ist, dass nicht nur der Nutzer die Inhalte leichter versteht, auch für den Bot ist der Content zugänglicher.

Abschied vom frĂĽheren Big-Player: Die Relevanz von Backlinks nimmt ab

Zunächst einmal Entwarnung: Die Anzahl von Backlinks, die auf eine Domain verweisen, ist immer noch ein ganz wesentlicher Rankingfaktor. Zur Veranschaulichung: Seiten in den Top10 der Google Positionen verfügen 2015 im Schnitt über 1.034 Backlinks, die Nummer 1 liegt mit über 5.000 Backlinks noch einmal deutlich vor den nachfolgenden Platzierungen. Dennoch nimmt die Relevanz von Backlinks künftig zunehmend ab.
Der Grund hierfür liegt im früheren Erfolg von Backlinks: Nachdem durch Backlinkverkäufe die Suchmaschine gezielt manipuliert wurde, greift Google seit den Panda- und Penguin-Updates gegen erkaufte Links durch.

Screenshot: Searchmetrics Ranking Faktoren 2015

Screenshot: Searchmetrics Ranking Faktoren 2015

Von daher bestätigen die Erkenntnisse der Searchmetrics-Studie Googles Anspruch an hochwertige Websites. Darüber hinaus kann man die Abwertung von Backlinks auch als Beweis dafür sehen, dass Google es tatsächlich schafft – wie im 1. Abschnitt erwähnt – relevante Inhalte zu finden. So werden Mentions, also Erwähnungen einer Marke oder Domain, ohne dass ein Link gesetzt wird, von Google erkannt und entsprechend positiv gewertet.

Für Ihre Website bedeutet dies: Investieren Sie in die eigene Marke und qualitativen Content und verdienen Sie sich so Ihre Backlinks, als eigenmächtig diese aufzubauen. Wer gute Inhalte generiert, wird auf Dauer belohnt.

Social Signals – Belohnung für gute Inhalte

Nach den Ergebnissen der Searchmetrics-Studie korreliert eine hohe Anzahl von Social Signals, in Form von Facebook-Likes & -Shares, Google+1ern sowie Tweets und Retweets.

Das offizielle Statement von Google lautet zwar, dass Social Signals keinen Rankingfaktor darstellen, allerdings kann davon ausgegangen werden, dass viele Signale einen Hinweis auf die Relevanz einer Website geben. Sprich: Viele Nutzer können nicht irren.
Insofern kann man behaupten, dass eine hohe Zahl von Social Signals mit guten Inhalten korreliert.

Dennoch sollte man nicht den Schluss ziehen, eine Präsenz auf möglichst vielen Social-Media-Plattformen würde sich positiv auf die eigene Website auswirken. Richtig ist eher, dass Social Media die Möglichkeit bietet, seine Inhalte über weitere Kanäle zu verbreiten und somit mehr Reichweite zu erzielen.

Fazit

Wer mit seiner Website auf eine langfristige Strategie setzt, d. h. qualitativ hochwertige Inhalte erstellt, wird auf lange Sicht belohnt. Google bevorzugt Websites, die die richtigen Fragen beantworten. Deshalb ist die Auseinandersetzung mit der eigenen Zielgruppe wichtiger denn je. Holistischer Content gepaart mit einer durchdachten User-Experience-Strategie sowie einer technisch sauberen Umsetzung – das sollte das Ziel für gute Websites 2016 sein.

Die gesamte Studie gibt es hier kostenlos zum Download!

Autor:

Jochen Meiring hat seinen M.A. in Kommunikationswissenschaft an der WWU Münster gemacht. Als Experte für Content Marketing setzt er sich immer wieder mit neuen Trends im Onlinemarketing auseinander. Seine Kreativität und Neugier kann er in den unterschiedlichsten Kundenprojekten und im Blog von interface medien ausleben.

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